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| PHYSIK EXTRA |
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MASSE
Trägheit Crashtest
Realplayer-,
MPEG-
oder
QuickTime-FILM herunterladen:
Das Video wurde freundlicherweise von der Audi AG, Ingolstadt, zur Verfügung gestellt.
Im Film prallt ein Pkw mit Versuchspuppen als
Insassen mit einer Geschwindigkeit von 56 km/h auf ein Hindernis.
Aufgabe
Beobachte den Zusammenprall genau. Du kannst den Film dazu auch anhalten
und einzelne Bildfolgen betrachten.
Suche nach Antworten auf die folgenden Fragen:
Fahrzeug:
Wann berührt der Wagen das Hindernis?
Wann ist er vollständig abgebremst und seine Vorwärtsbewegung
beendet?
Wie groß ist der Bremsweg?
Versuchspuppe (Dummy):
Wie bewegt sich der Dummy unmittelbar nach dem Zusammenprall?
Welche Rolle spielt der Airbag?
Was genau bewirkt der Sicherheitsgurt und wie verändert er sich?
Wie groß ist der "Bremsweg“ des Kopfes?
Wie würde sich der Dummy verhalten, wenn die beiden Sicherheitseinrichtungen
nicht vorhanden wären?
Hinweis: Lege bei einer Fahrt mit dem Auto stets die Sicherheitsgurte
an – auch auf dem Rücksitz!
Physikalischer Hintergrund
Auto und Fahrer haben zum Zeitpunkt des Aufpralls dieselbe Geschwindigkeit.
Ohne Sicherheitsgurt und Airbag würde sich die Versuchspuppe
aufgrund ihrer Trägheit weiterbewegen, bis sie gegen Windschutzscheibe
und Armaturenbrett prallt – und dort schlagartig gebremst wird.
Das Auto kommt aber nicht plötzlich zum Stehen. Die Knautschzone
bewirkt, dass es auf einer Strecke von etwa 0,5 m abgebremst wird.
Für den angeschnallten Dummy ist das ein Vorteil: Da er mit dem
Fahrzeug verbunden ist, wird er allmählich abgebremst. Außerdem
dehnt sich der Sicherheitsgurt und verlängert damit den Bremsweg
des Dummys.
Die Kräfte, die beim allmählichen Abbremsen auf den Dummy
wirken, sind viel geringer als beim schlagartigen Bremsen an der Windschutzscheibe.
Der Airbag bremst Kopf und Brust des Insassen zusätzlich ab und
verringert so das Verletzungsrisiko.

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Cornelsen Verlag 2009
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