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Bild: Shutterstock.com/Jacob Lund

DaF-Journal

Trotz des Trends zum Dativ...

Nicht erst seit Bastian Sick wird über das Verschwinden des Genitivobjektes geklagt. Glücklicherweise ist  der „Genitiv-Ersatz“ nicht immer so offenkundig falsch wie im Titel von Sicks Buchreihe. Es bleibt aber oftmals das Gefühl, dass dem Genitiv inzwischen eine geringere Bedeutung als den anderen Kasus zukommt. 
 


Graduierende Adverbien

Das ist echt schwer mit den Adverbien. Ich bin da immer total hilflos und ziemlich unsicher, wofür ich mich entscheiden soll. Meine Kursleiterin kann das zwar alles absolut gut erklären, aber ich vergesse es relativ schnell wieder. Kaum  eingeprägt, ist es schon wieder ganz weg. Ist es nicht völlig egal, was das für eine Wortart ist?
 


Angebote und Reklamationen 

Bereits auf der Stufe A1 lernen die Kursteilnehmer/-innen, einfache Wünsche zu äußern. Mit „Ich möchte bitte…“ oder „Ich hätte gern…“ können sie sich frühzeitig im Restaurant oder  im Geschäft verständlich machen. Später kommen Reklamationen dazu: „Das habe ich nicht bestellt“ oder „Das ... ist kalt“
 


Mehr Arbeit oder Mehrarbeit?

Gehört das Wort Freizeitausgleich zu Ihrem aktiven Wortschatz? Sie kennen auf jeden Fall die Bedeutung, auch wenn Sie es selbst nicht benutzen. Wie manchmal bei deutschen Komposita erschließt sich der Begriff aber den DaF-Lerner/-innen nicht sofort. 
 


Hörverstehen in der Prüfung (2)

Es hilft, regelmäßig deutschsprachiges Radio zu hören. Besonders Nachrichten eignen sich dafür, die wichtigsten Aussagen auch mit Hilfe von Schlüsselwörtern oder Internationalismen zu erschließen. Und wenn man beim Tagesgeschehen ohnehin auf dem Laufenden ist, findet man auch einen schnelleren Zugang zu den neuen Informationen.
 


Hörverstehen in der Prüfung (1)

Geraten Sie auch in Panik, wenn Sie eine solche Aufgabe bekommen? In diesem Fall ist es nur ein Schreibfehler. Es heißt natürlich: „Lesen Sie jetzt…“  Aber die Zeitvorgabe setzt uns gleich unter Druck, besonders, wenn wir in einer Prüfungssituation sind.
 


Temporale Konnektoren in Bewerbung und  Vorstellungsgespräch

Ein ansprechend  formulierter Lebenslauf ist das eine. Dabei kann man sich helfen lassen, um einen guten Eindruck zu machen. Und eigentlich sind hier die Hürden  schon groß genug. 
 


Verhältnis von Allgemeinsprache und Berufssprache

Neulich beim Bäcker: „Morgen. 2 Roggen, bitte. Ähm, und ein Sesam.“  Das lernen die Teilnehmer (vermutlich) nicht bei uns im Kurs. Dafür braucht man ein sehr gut entwickeltes Sprachgefühl, einen Sinn für die Fähigkeit des Gesprächspartners zur Antizipation und ein vertrautes kulturelles Umfeld.
 


Duzen und Siezen im Unterricht

Auch wenn das oft kolportierte „You can say you to me“ vermutlich nicht von Helmut Kohl stammt – bei der Anrede der Gesprächspartner kann man  in Deutschland sehr schnell ins Fettnäpfchen treten.
 


Passiv im berufssprachlichen Unterricht

Schön wäre es, wenn das ein anderer übernimmt. Überhaupt gibt es Aufgaben, die gern auch von anderen erledigt werden könnten. Der Müll muss mal runtergebracht werden.  
 


Eigenständiges Lernen im Deutschunterricht für Alltag und Beruf

Muss ich noch üben oder kann ich das schon? In Ihrem Kurs sitzen vermutlich einige Teilnehmer, die nur das Nötigste tun. Daneben aber auch die, die nicht genügend Stoff  bekommen können und jede Gelegenheit zum Üben und auch zur Selbstkontrolle nutzen wollen.
 


Motivation im berufsbezogenen Deutschkurs B1

Der Unterricht im Rahmen des Spezialmoduls B1 des berufsbezogenen Deutschkurses  kann eine besondere Herausforderung sein. Dabei ist individuelles Verständnis für die Situation der Lernenden sicher eine Hilfe, sie müssen sich und ihre Sorgen aber auch in den Kursinhalten und -materialien wiederfinden können.