1. Cornlesen Verlag
  2. Empfehlungen
  3. United by Lighthouse
  4. E-Magazin UNITED
  5. Blick in die Werkstatt
Bild: Shutterstock.com/Belish; Shutterstock.com/JIANG HONGYAN

Blick in die Werkstatt

Warum eigentlich ein Lighthouse mBook? 

Unser Autor Bernd Freiling arbeitet als Redakteur an der Entwicklung digitaler Lehrmaterialien für den Englischunterricht und berichtet von seinem aktuellen Projekt.

Bild: Cornelsen/ Frank Bayh/kemnitzmares

Evolution statt Revolution

Digitale Lehr- und Lernszenarien gewinnen immer mehr an Bedeutung. Wir spüren, dass die Nachfrage nach vollumfänglich digitalen Lösungen steigt. Aber benötigen Englischlehrkräfte wirklich noch ein weiteres elektronisches Angebot? Es gibt doch schon jede Menge rund um Lighthouse: eBook, Diagnose und Fördern, Interaktive Übungen, Vokabeltrainer-App, Video-DVD, Audios zum Herunterladen. Nicht zu vergessen, der Unterrichtsmanager, der viele Medien bündelt und direkt im Schülerbuch anzeigt. Aber das mBook kann noch viel mehr! 

Das Tolle am mbook? Es handelt sich um ein ganzheitlich digitales Angebot, dass viele schon bekannte Lighthouse-Bestandteile integriert. Mit dem mBook können Lehrkräfte mit ihren Klassen den Stoff eines ganzen Schuljahres durch arbeiten. Es liefert dafür den Rahmen, die Inhalte und die Orientierung, ist Lerninitiator und -begleiter.


In der Praxis entwickelt

Mit dem mBook nehmen wir den Wunsch nach gesamtheitlichen digitalen Lösungen für den Unterricht auf. Experten aus der Praxis, die Lehrerinnen und Lehrer, sind dabei von Anfang an mit im Boot. Wir erproben gemeinsam und entwickeln agil weiter, um das bestmögliche Lernerlebnis zu erreichen. Schulen können dafür kostenfrei an der Erprobung des mBook teilnehmen. Wir halten Rücksprache mit den Testern und hospitieren an den Schulen, die erproben. Zu regelmäßig stattfindenden User Feedback Days bei Cornelsen laden wir Lehrerinnen und Lehrer aber auch Schülerinnen und Schüler ein. Wir gewinnen dabei sowohl Rückmeldungen zum Gesamteindruck wie Navigation oder Layout als auch Informationen zu Features wie den Lernvideos oder dem Handling der interaktiver Übungen. Kritik, Anregungen und Wünsche fließen so stetig in die weitere Entwicklung ein.

Und das Schulbuch?

Bild: Cornelsen/ Frank Bayh/kemnitzmares

Neben der Einbindung von Lehrkräften in die Entwicklung, ist die große 
Nähe zum erfolgreichen und bewährtem Leitmedium Schülerbuch eine zweite Maxime. Das mBook enthält den kompletten Stoff des Schülerbuchs für ein Schuljahr. Die Methodenvielfalt und die Differenzierungsangebote des Buches sind natürlich auch Bestandteil des mBook. 

Warum dann nicht gleich beim gedruckten Schülerbuch oder einem eBook bleiben? Ganz einfach: Das mBook bietet nicht nur mehr Inhalt und Medialität. Viele Lernerlebnisse sind unmittelbarer – z.B. Audio zum Comic anhören, Bilder vergrößern oder mit interaktiven Karten arbeiten. Lernergebnisse sind direkt am Ort einer Aufgabe speicherbar – z.B. Mindmap zeichnen oder eigenes Audio aufnehmen.


Was das mBook so besonders macht

Das mBook geht über ein einfaches angereichertes E-Book weit hinaus und darin liegt auch 
sein besonderer Nutzen. Für Schülerinnen und Schüler bedeutet das z.B. : 

GANZ SELBSTSTÄNDIG ZU LERNEN
Sie können sich Lösungen anzeigen lassen, Checklisten zur Selbstkontrolle und Selbsteinschätzung nutzen und erhalten direktes Feedback sowie Lern- Tipps anhand der Ergebnisse der Stop! Check! Go!- Aufgaben. 

DIREKT IM MBOOK TÄTG ZU WERDEN
Mit interaktiven Mindmaps, eigenen Audio-Aufnahmen, Notizen und Kommentaren kann jeder Lerner sein mBook individualisieren. Dazu ist es auch möglich eigene Materialien wie Flyer, Zeichnungen, etc. ins mBook hochzuladen. 

Lehrerinnen und Lehrer können: 
PASSENDE LERNSET VORBEREITEN
Durch individuelle Stundenplanungen sind die Unterrichtseinheiten für die einzelnen Schülergruppen anpassbar. Hinweise zur Unterrichtsgestaltung z.B. in How to-Boxen und Beispiellösungen erleichtern die Vorbereitung. 

UNTERSCHIEDLICHE LERNNIVEAUS BERÜCKSICHTIGEN
Differenzierende Aufgaben sind ganz leicht zugänglich und Hilfen oder Angebote für Lernstarke können Sie ganz schnell ihre Lernern zuweisen.

Und so entsteht das mBook:

Teamwork gefragt

Im Moment arbeiten am mBook Lighthouse 3 ca. zehn Leute aus verschiedenen Bereichen wie Redaktion, Design, Rechteklärung, Technik, Herstellung Entwicklung, Support, Marketing. Das Ganze ist ein arbeitsteiliger, interdisziplinärer Prozess.


Bekannter Inhalt – neue Formate

Bild: Cornelsen/ Frank Bayh/kemnitzmares

Wir versuchen einen möglichst hohen Wiedererkennungseffekt zu erzielen und bleiben daher bei Strukturierung und Inhalten nah am Buch. Auch die Binnenstruktur ist sofort erkennbar; z.B. werden Lückenübungen als solche umgesetzt. Das Methodenwissen der gesamten Lehrwerksreihe fließt mit ein. So sind die Handreichungen für den Unterricht bei der Suche nach Umsetzungsideen oft eine Goldgrube.

ABER: Wir lösen die Doppelseiten auf und schaffen damit ein eigenständiges neues Produkt, das digital sehr gut erfahrbar ist und funktioniert. Ständig im Hinterkopf sind natürlich Fragen wie: Wie wirken die Inhalte am Bildschirm? Wie müssen sie für den Bildschirm angepasst werden? Wie generieren wir den größten Nutzen für die Lernenden? 

Bei der Umsetzung nutzen wir die die Stärken des mBooks mit Funktionen wie „Bilder vergrößern“ oder dem Einsatz von Bildergalerien. Die didaktische Grundidee von Lighthouse „Differenzieren, Fördern, Fordern“ ist durch den Einsatz von ausklappbaren Boxen, z.B. der More help- Angebote, oder durch Verlinkung sehr praktisch eingebettet.


Was bei der Entwicklung am meisten Spaß macht

Ich habe mich als Redakteur sehr gefreut, dass ich bei der Entwicklung dieses innovativen Produkts mitmachen kann. Ich hatte schon mBooks aus anderen Bereichen gesehen und war auf Anhieb beeindruckt vom attraktiven Look & Feel und der Leichtigkeit der Präsentation. Mittlerweile habe ich gelernt, dass der Weg zu einem runden mBook Aufgaben nach sich zieht, die über die reine redaktionelle Arbeit im herkömmlichen Sinne hinausgehen. Ein herstellerischer Blick, Kenntnisse in Bildbearbeitung und HTML sind schon von Vorteil.

Am meisten Spaß machen der Austausch mit anderen Redaktionen, mit den vielen anderen Disziplinen und natürlich die Hospitationen in Schulen. Nicht zu vergessen, das Erfolgserlebnis, wenn man mit dem Autorensystem ein gutes Ergebnis hinbekommen hat.