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Bild: Cornelsen/ I LIKE VISUALS GMBH

Die Idee hinter dem Film 

 

Regisseur Arseny Knaifel im Interview zu der Geschichte hinter dem Film, seinen schönsten Drehmomenten und seinem heimlichen Lieblingsdarsteller.

 

Was soll der Film vermitteln? Wie kam es zu diesem Ansatz für einen Imagefilm für Cornelsen?

Bild: Cornelsen/ I LIKE VISUALS GMBH

Auch wenn Cornelsen als Unternehmen im Bildungsbereich mit der Zeit geht, eine Sache hat sich seit Jahrzehnten nicht geändert: Cornelsen ist fester Bestandteil des Schulalltags in Deutschland. Vor diesem Hintergrund wollten wir eine Story erzählen, die diesen Gedanken aufgreift, ihn aber nicht zu sehr zur Schau stellt. Schlussendlich soll uns natürlich die Geschichte unserer Protagonistin und ihrer Eltern fesseln.


Welche Rolle spielt Cornelsen in der Geschichte des Films?

Bild: Cornelsen/ I LIKE VISUALS GMBH

Eine hintergründige, aber auch eine unersetzliche Rolle! Gäbe es nicht seit Jahrzehnten Cornelsen-Schulbücher in den Bibliotheken und Klassenzimmern deutscher Schulen, hätte unsere Protagonistin ja nie den alten Brief finden können, der überhaupt ihr kleines Abenteuer anstößt. Wer den Film aufmerksam schaut, wird an sehr vielen Stellen Cornelsen entdecken können. Unnatürliche Platzierungen mussten wir uns hierfür aber zum Glück nicht ausdenken, denn Cornelsen ist ein sehr organischer Teil unserer Geschichte!


Wie bist Du auf die Idee gekommen in die 80er Jahre zu reisen? Was war so besonders an den 80ern?

Bild: Cornelsen/ I LIKE VISUALS GMBH

Einerseits passt das Zeitalter gut zu der Story; viele Eltern heutiger Schüler sind in dieser Zeit selbst zur Schule gegangen. Allerdings haben die 80er-Jahre auch eine herrliche Retro-Ästhetik - so eine kleine Zeitreise macht ja sowohl dem Zuschauer als auch uns als Filmcrew unglaublich Spaß. 


Was hat dich beim Dreh zum Lachen gebracht? Was zum Verzweifeln?

Bild: Cornelsen/ I LIKE VISUALS GMBH

Zum Lachen gebracht hat mich vor allem, als das Team vom Szenenbild uns die Auswahl an 80er-Kostümen vorgestellt hat und wir es natürlich nicht lassen konnten, einige der Prachtstücke anzuprobieren. Fast zur Verzweiflung gebracht hat mich, dass wir in einer Szene einen funkgesteuerten Lichtschalter hatten, der partout gestreikt hat, aber gleichzeitig der Einsatz für die Darsteller war. Nach kurzfristigem Chaos ist aber alles nochmal gut gegangen. 


Welchen Darsteller fandest du besonders cool?

Bild: Cornelsen/ I LIKE VISUALS GMBH

Mein heimlicher Lieblingscharakter aus dem Film ist der Büchermann Uwe. Das war ein riesiger Glücksgriff beim Casting - dabei sollte er ursprünglich den Mathelehrer spielen! Das haben wir am Tag des Drehs spontan getauscht. Übrigens: Wer in der 80er-Jahre-Rückblende ganz genau hinsieht, dem fällt hier vielleicht etwas auf.


Hast du damals in der Schule selbst auch Liebesbriefe geschrieben?

Bild: Cornelsen/ I LIKE VISUALS GMBH

Ich habe in der 7. Klasse meiner heimlichen Liebe einen Brief geschrieben - aber ohne ihn zu unterzeichnen. Treffpunkt „Tischtennisplatte auf dem Schulhof“, nach Schulschluss. Der Trick: Ich habe mir selbst auch so einen geschrieben, und wollte ganz verwirrt auftauchen und so tun, als hätte wohl jemand versucht uns zu verkuppeln. Dann kommen wir bestimmt zusammen, dachte ich. Hat leider nicht funktioniert.