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Münsteraner Screening (MÜSC)

Zur Früherkennung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten

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Wie können wir bereits am Schulanfang erkennen, welche Kinder beim Einstieg in die Welt der Schriftsprache zusätzliche Hilfen benötigen?

Das Münsteraner Screening (MÜSC) ist ein Verfahren genau für diese Aufgabe: Mit ihm können in den ersten fünf Schulwochen alle Kinder daraufhin untersucht werden, ob sie die notwendigen Voraussetzungen für den Schriftspracherwerb mitbringen. Da das Verfahren standardisiert ist, werden mit hoher Genauigkeit die Kinder entdeckt, die der besonderen Unterstützung in diesem Bereich des schulischen Lernens bedürfen.

Die Voraussetzungen für den Schriftspracherwerb sind:

  • Fertigkeiten der phonologischen Bewusstheit,
  • ausreichende Kurzzeitgedächtniskapazität,
  • ausreichende Geschwindigkeit beim Abruf aus dem Langzeitgedächtnis,
  • ausreichende visuelle Aufmerksamkeit.

MÜSC erfasst in einem circa 2 x 20 Minuten dauernden Gruppentest insgesamt acht verschiedene Leistungen aus diesen Bereichen; die Auswertung mithilfe des MÜSC-Auswertungsbogens ist einfach.

Die Testhefte A und B sind Paralleltests. Sie werden eingesetzt, damit die Kinder nicht voneinander abschreiben.