Ein Jahr ChatGPT: Hohe Akzeptanz im Bildungsbereich bei KI-Tools

Viele sehen KI-Tools als Innovationstreiber

Vor einem Jahr wurde mit der Veröffentlichung von ChatGPT „Künstliche Intelligenz“ (KI) schlagartig zu einem sehr großen Thema für die breite Masse an Nutzern und ebnete den Weg für viele weitere KI-Tools.

Bild: Cornelsen/Inhouse

Jetzt, ein ganzes Jahr später, zeigt der Blick auf den Bildungssektor: Die Allermeisten sehen in solchen Tools wie ChatGPT eine große Chance und haben kaum Skepsis bei der Nutzung.

Diese Erkenntnis liefert der Cornelsen Bildungsindex, der 2023 erstmals erhoben wurde und ein Stimmungsbarometer für das deutsche Bildungssystem liefert. Basierend auf den fachlichen Bewertungen von 250 Bildungsexpertinnen und -experten ergibt sich ein aussagekräftiges Profil der Leistungsfähigkeit der verschiedenen Bildungsbereiche von der frühkindlichen Bildung über Kita, Schule und beruflicher Bildung bis zu Hochschule und Weiterbildung.

Besonders überraschend war hier der positive Blick auf KI in der Bildung: Mit fast 90 Prozent überwiegen für die große Mehrheit der Befragten die Chancen und positiven Veränderungen, die KI-Systeme für das Bildungssystem mit sich bringen. Über die Hälfte der Befragten sieht in KI ein potenzielles Hilfsmittel und rund jede/jeder Dritte einen Innovationstreiber. Lediglich jede/jeder Zehnte sieht sie als mögliche Gefahr.

„KI-Tools sind längst in den Klassenzimmern angekommen und Lehrende und Lernende haben Lust auf die sich damit bietenden Möglichkeiten”, analysiert Frank Thalhofer, Chief Didactic Officer bei Cornelsen. „Zukunftsorientierung ist für uns ein wichtiger Baustein für Lernerfolg und für unsere Produkte. Deswegen freuen wir uns darauf, die Nutzung dieser Technologie in der Bildung aktiv mitzugestalten.“

Die Expertinnen und Experten zeigen sich beim Cornelsen Bildungsindex insgesamt jedoch mäßig zufrieden mit dem deutschen Bildungssystem. Zusammengefasst auf einer Skala von sehr unzufrieden (1) bis sehr zufrieden (5) steht der Bildungsindex aktuell auf 2,64, also leicht unter dem denkbaren Mittelwert von 3,0. Dieser Wert setzt sich aus den Antworten zu sieben zentralen Fragen zusammen. Ermittelt wurde die Zufriedenheit unter anderem in den Themenbereichen „Leistungsstärke“, „Werte- und Chancenorientierung“ und „Zukunftsfähigkeit” des Bildungssystems.


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