Cornelsen Zukunftspreise für Innovationen an Schulen vergeben

Einmal im Jahr vergibt die Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen den Cornelsen Zukunftspreis, um Schulentwicklung in Deutschland zu fördern. Ein Expertenkreis aus Bildungswissenschaft und Schuldidaktik bewertet bundesweit Unterrichtsprojekte und zeichnet die besten drei Ideen aus. 

Bild: Jaqueline Urban - urban illustrations
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Die Preisträgerteams zeigen, wie breit das Spektrum der Möglichkeiten ist, um Unterricht anschaulich, nachhaltig und motivierend zu gestalten. Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger kommen aus Karlsruhe, Saarbrücken und Wernigerode in Sachsen-Anhalt.

1. Preis für das „Wunderland“ der Ernst-Reuter-Schule in Karlsruhe

Das „Wunderland“ der Ernst-Reuter-Schule in Karlsruhe gewinnt den 1. Preis und erhält 5.000 Euro. Mit dem „Wunderland“ hat die inklusive Gesamtschule einen Begegnungs-, Denk- und Entwicklungsraum für Schülerinnen und Schüler geschaffen, der seinesgleichen sucht. Es befindet sich in einem eigenen Gebäude auf dem Schulgelände der Ganztagsschule und gehört den Schülerinnen und Schülern. Aus einem breiten Lern- und Bildungsangebot können sie hier Projekte auswählen und gestalten und sich innerhalb der Schule oder mit außerschulischen Partnern vernetzen. Der Ort ist ein Verdichtungspunkt für Kommunikation, Austausch, Lernen und Erfahrungen und ermöglicht eine umfassende Persönlichkeitsbildung. Auch Schulen, die nicht über eine vergleichbare Schularchitektur verfügen, finden in dem klassen- und fächerübergreifenden Konzept Inspirationen für die Gestaltung neuer pädagogischer Räume.

2. Preis für Augmented Reality an Mannlich-Realschule plus in Saarbrücken

Was zeichnet einen energiesparenden Kühlschrank, was ein gutes Fenster aus? Die Mannlich-Realschule plus hat eine ungewöhnliche und innovative Methode entwickelt, um Schülerinnen und Schüler zum Energiesparen anzuregen und erhält dafür den mit 4.000 Euro dotierten 2. Preis. Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfachs `Natur und Technik´ recherchieren Energiebilanz und Energiesparpotenziale von Haushalt- und Elektrogeräten. Dieses Wissen bereiten sie in Videos, Texten, Animationen, 3D-Ansichten, Hörbeispielen oder Merksätzen auf und ergänzen Fotos der Elektrogegenstände mit Hilfe einer Augmented-Reality-App. Diese Arbeit ist nicht nur motivierend. Die Erstellung erfordert Fachwissen, Kooperation und Austausch. Anschließend wird das Wissen in einer Energiespar-Rallye weitergegeben.

3. Preis für Freie Grundschule Wernigerode

Der mit 3.000 Euro dotierte 3. Preis geht an das Musiktheaterprojekt „Miteinander, füreinander und aneinander wachsen“ der Freien Grundschule Wernigerode. Hier entwickeln Zweitklässler ein Musiktheaterstück und führen es gemeinsam mit dem Philharmonischen Kammerorchester bei den Wernigeroder Schlossfestspielen auf. Sie setzen sich dabei mit Musik, Sprache und Sachunterricht auseinander und erleben bildnerisches und motorisches Lernen. Die Aufführung entsteht in Kooperation mit vielen Partnern innerhalb und außerhalb der Schule.

Cornelsen Zukunftspreis: Ausschreibung startet neu

Distance Learning, Remote Teaching: Neue Unterrichtsideen waren noch nie so gefordert wie in der aktuellen Zeit der Schulschließungen. Die Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen schreibt den Wettbewerb um den Zukunftspreis neu aus und prämiert die besten Ideen. Der Zukunftspreis ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert und wird jährlich an drei Schulen vergeben. Innovative Ideen sollen honoriert werden und zugleich Vorbild für viele weitere Lehrerinnen und Lehrer sein.

Interessierte Schulen können sich bis 15. Oktober 2020 bewerben unter:

http://www.stiftung-lehren-lernen.de/zukunftspreis/

Hier finden sich auch ausführliche Informationen zu den Preisträgerteams.


Anlagen

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