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Presse

Wegweisende Schulprojekte für mehr Vielfalt und Respekt ausgezeichnet

Preisträger aus Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen

Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung des diesjährigen Wettbewerbs fair@school im Einstein Center Digital Future in Berlin wurden besondere schulische Projekte aus Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen gewürdigt, die ein inspirierendes Zeichen für Vielfalt und gegen Diskriminierung setzen.

Bild: Antidiskriminierungsstelle des Bundes

fair@school ist ein Schulwettbewerb der Cornelsen Verlag GmbH unter Mitwirkung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Seit 2017 werden vorbildliche Schulprojekte für Respekt, Chancengleichheit, Vielfalt und gegen Diskriminierung ausgezeichnet. Eine hochkarätige Fachjury mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis wählt die preiswürdigsten Projekte aus, die sich auf jeweils 3000 Euro Preisgeld freuen dürfen.

Folgende Projekte wurden 2026 ausgezeichnet:  

  • Vielfalt im Gepäck
    Bodensee-Gymnasium Lindau, Bayern
    Im Wahlfachunterricht setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit Rassismus, seinen Erscheinungsformen im Alltag und Möglichkeiten des aktiven Handelns dagegen auseinander. Im aktuellen Schuljahr liegt der Schwerpunkt auf dem Thema Vielfalt. Dafür entwickeln die Teilnehmenden Material- und Methodenkoffer für Kindergärten, Grundschulen und die Unterstufe, die Gespräche über Vielfalt anregen und unterschiedliche Lebensrealitäten sichtbar machen. Die Koffer können am Bodensee-Gymnasium ausgeliehen werden.
     
  • Die Mäuse und die alten Hasen
    Gesamtschule Buer-Mitte, Nordrhein-Westfalen
    Die Mäuse und die alten Hasen ist ein generationsübergreifendes Projekt, das Inklusion, Vielfalt und Demokratiebildung fördert. Schülerinnen und Schüler einer inklusiven 7. Klasse mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, Sprachniveaus und Förderbedarfen begegnen regelmäßig Seniorinnen und Senioren im Altenheim. Im gemeinsamen Austausch lernen beide Generationen voneinander, bauen Vorurteile ab und erleben, wie bereichernd Vielfalt sein kann. Die Jugendlichen stärken dabei Respekt, Empathie und demokratische Werte, während die älteren Menschen erfahren, dass ihre Lebenserfahrungen geschätzt werden und Bedeutung für die junge Generation haben.
     
  • Welt macht Musik. Musik macht Welt.
    102. Grundschule Dresden, Sachsen
    Im Mittelpunkt des Projekts steht die bewusste Wertschätzung sprachlicher und kultureller Vielfalt als zentrale Ressource der Schulgemeinschaft und als wirksamer Schutz vor Diskriminierung. Dazu gibt es ein Kooperationsprojekt mit der Hochschule für Musik sowie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, in dem Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen gemeinsam mit Studierenden ein Konzert mit den Lieblingsliedern der Kinder entwickeln. Die Mehrsprachigkeit der Kinder wird dabei gezielt als Ressource genutzt und sichtbar gemacht.
fair@school zeigt inspirierende Beispiele aus dem Schulalltag

„Für uns bei Cornelsen ist klar: Die Grundlagen für gegenseitigen Respekt und eine klare Haltung gegen Diskriminierung werden auch im persönlichen Miteinander an Schulen gelegt“, erklärt Christine Hauck, Geschäftsführerin im Cornelsen Verlag. „Unser Wettbewerb fair@school ist für uns in diesem Zusammenhang ein enorm wichtiger Beitrag, um positive und inspirierende Beispiele aus dem schulischen Leben hervorzuheben und zu würdigen.“

„Schulen bedeuten nicht nur Unterricht und Hausaufgaben. Schulen sind Orte, in denen Kinder und Jugendliche Tag für Tag faires und respektvolles Miteinander lernen. In Zeiten von Hassrede, Ausgrenzung und dem Einfluss sozialer Medien war es noch nie so wichtig, sich gegen Diskriminierung stark zu machen. Ich freue mich sehr, dass auch diese Jahr so viele Schüler*innen zeigen, wie wichtig Vielfalt und Antidiskriminierung sind“, so Ferda Ataman, Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, zur Bedeutung des Wettbewerbs.


Anlagen

  • Downloadfair-at-school_keyvisual_RZ [JPG, 149 KB]


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