Unsere Geschichte

Wie alles begann...

Wir schreiben das Jahr 1946, als Franz Cornelsen, der eigentlich Elektroingenieur war, beschloss einen Verlag zu gründen. Ein Gedanke, der damals aus einem tiefen Herzenswunsch entsprang: Völkerverständigung statt Krieg. Seine grundlegende Philosophie war einfach und damals doch neu. Sein Credo: „Wer miteinander reden kann, der wird keine Kriege gegeneinander führen.“

Verlag mit Tradition

In einem Hinterzimmer in der Laubenheimer Straße in Berlin-Wilmersdorf wird begonnen, am Konzept für das erste Englischlehrwerk zu arbeiten. Die Frau von Franz Cornelsen, Hildegard Cornelsen-Friedrichs ist dabei vor allem diejenige, die sich um die Konzeption und Illustrationen kümmert.

Im Jahre 1948 ist es endlich so weit: Die erste Auflage von „Peter Pim and Billy Ball“ erscheint - ein neuartiges Englisch-Lehrbuch. Man spielt mutig mit Farben, kombiniert Texte mit Bildern und erzählt Geschichten, die dazu beitragen, Kindern Freude beim Lernen zu bereiten. Dass sich der Verlag der Eheleute Cornelsen von Anfang an auf das Thema Sprachen konzentriert, zahlt sich erst recht aus, als Englisch im Jahr 1964 Pflichtfach an deutschen Schulen wird. „Peter Pim and Billy Ball“ wird ein Bestseller und DAS Lehrwerk für die englische Sprache an deutschen Schulen und der Cornelsen Verlag Marktführer in seiner Branche.

Fortan zeigt sich Franz Cornelsen als kluger und weitsichtiger Unternehmer. Durch Übernahmen und Eigenentwicklungen baute Franz Cornelsen das Unternehmen konsequent aus. Mit der 1968 gegründeten „Franz Cornelsen Stiftung“ als Hauptgesellschafter der Verlagsgruppe überführte Franz Cornelsen seine Beteiligung am Verlag und legte so den Grundstein für zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten des Unternehmens, dessen Kontinuität über seinen Tod hinaus bewahrt werden sollte.

Der Cornelsen Verlag heute…

Heute zählt der Cornelsen Verlag zu den führenden Anbietern auf dem deutschsprachigen Bildungsmarkt. Zum Unternehmen gehören nun auch namhafte Verlagsmarken wie der Oldenbourg Schulbuchverlag, Duden Schulbuch, Volk und Wissen oder der Verlag an der Ruhr. Alle vereint das Engagement für Bildung: Wir wollen Lernende weiterbringen und Lehrern den Arbeitsalltag erleichtern. Gemeinsam entwickeln wir Unterrichtskonzepte und Bildungsmedien für die unterschiedlichsten Zielgruppen und Einsatzszenarien. Über 24.000 Produkte und Titel sind in unserem Sortiment zu Hause.

Zukunftsthemen, auf die wir uns vorbereiten…

Die Bildungsmedienbranche unterliegt derzeit einem spannenden Wandel, der auch unser Unternehmen stark prägt. Unsere derzeit größte Herausforderung besteht darin, dem zunehmenden Wunsch nach Individualisierung gerecht zu werden. Individuell bedeutet, für jedes Lernniveau, jede Schulform, Region, aber auch für jedes Medium das passende Produkt parat zu haben. Hier braucht es innovative Ideen, überraschende Konzepte und eine Qualität, die Kunden überzeugt.

Wir investieren verstärkt in digitale Formate, um unseren Zielgruppen die Bildungsmedien anzubieten, die sie sich wünschen. Die Verankerung neuer Prozesse und einer modernen IT-Infrastruktur hilft uns dabei. Gleichzeitig beschäftigen wir uns intensiv mit neuen Lehr- und Lernformaten. Unser Anspruch an Innovation gilt für digitale und klassische Bildungsmedien gleichermaßen. Mit herausragenden Mitarbeitern und Autoren schaffen wir optimale Lehrmedien für unsere Kunden.