Unterricht gestalten / 13.07.2020

Apps für die Schule und zum Lernen: Unsere Empfehlungen

Zehn Apps für ein einfacheres Schulleben

Es gibt für alles eine App – und natürlich auch zahlreiche Apps, die das Lernen und die Selbstorganisation im Schulalltag erleichtern. Zehn Angebote, die sich wirklich lohnen, haben wir einmal herausgesucht. Als Tipp für Ihre Schüler und durchaus auch zum Selber-Nutzen!

Bild: stock.adobe.com/Syda Productions

Apps für Schule und Lernen: Diese zehn App-Typen lohnen sich wirklich

Egal ob Apple oder Android: Das Angebot an Apps ist riesig. Neben den guten Angeboten ist allerdings auch viel Schund dabei – und selbst spezielle "Lernapps" entpuppen sich in der Praxis oft als wenig durchdacht. Was also macht für Schule und Lernen überhaupt Sinn? Wir haben einmal "vorsortiert" und einige Beispiele zusammengetragen: Diese zehn Ideen können tatsächlich schöne technische Hilfen sein.

Je nach Betriebssystem und Vorlieben laden Sie sich die entsprechenden Apps am besten testweise  herunter und schauen sie sich einmal ganz in Ruhe "live" an. Nur Mut: Testen Sie sich ruhig auch durch Apps, die hier nicht beispielhaft genannt sind, und bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil. Wenn Sie Ihren Schülern Apps empfehlen, sollten Sie sie allerdings noch einmal für die "In-App-Käufe"-Problematik sensibilisieren. In der Regel sind die Basisversionen ohne Zusatzkäufe ohnehin völlig ausreichend – und Ihre Schüler sparen sich besser ihr (Taschen-)Geld.

1. Eine Wörterbuch-App

Wie heißt die Vokabel noch gleich? Was bedeutet das Wort noch mal im Deutschen? – Wenn mal wieder die Worte fehlen, schafft eine Wörterbuch-App ratzfatz Abhilfe. "LEO Wörterbuch" beispielsweise deckt neben Englisch auch noch Französisch, Spanisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch und sogar Russisch und Chinesisch ab. Die richtige Aussprache können sich die Schüler direkt anhören – ein klarer Vorteil gegenüber dem analogen Wörterbuch. Wer neben den Übersetzungen auch immer ein paar Beispielsätze lesen möchte, wird etwa bei "Linguee" fündig.

2. Eine Stundenplan- und Hausaufgaben-App

Apps wie "SchulPlaner" oder "Hausaufgabenheft" bieten neben der Stundenplan-Eingabe auch die Möglichkeit,  Hausaufgaben einzutragen und abzuhaken. So wissen die Schüler immer, welches Fach wann ansteht – und welche Hausaufgaben dafür ggf. noch zu erledigen sind.

3. Eine Cloud-App

Um schnell auf größere Dokumente austauschen zu können, bieten sich Cloud-Apps an. Der Klassiker ist hier natürlich Dropbox. Hier können die Schüler zum Beispiel ihre Mitschriften oder Übungsaufgaben für alle (Lern-)Gruppenmitglieder gut zugänglich und übersichtlich zur Verfügung stellen.

4. Eine Videochat-App

Egal ob Skype oder einfach über die Videofunktion des Facebook Massengers: Manchmal ist ein kurzer Videochat die unkomplizierteste Lösung. So können die Schüler beispielsweise den Lösungsweg für eine Matheaufgabe filmen und ihre Schritte "live" erklären, statt deinem Kumpel über WhatsApp ellenlange Erklärungen abzutippen, die hinterher niemand mehr versteht.

5. Eine Lernkarten-App

Karteikarten sind nicht umsonst echte Lernhilfe-Dauerbrenner. Wer keine Zettelwirtschaft mit sich herumschleppen möchte, findet in Karteikarten-Apps wie "Brainyoo" oder "Repetico" tolle Alternativen. Hier können die Schüler eigene Lernkarten anlegen, verwalten und editieren. "Brainyoo" bietet neben dem "Langzeitgedächtnismodus" auch noch einen Zufallsmodus und einen Prüfungsmodus an, speziell für die "heiße Phase" vor der nächsten Klausur.

6. Fach-Apps oder Spiele-Apps

Fachbezogene Apps können eine nette Lernergänzung sein – oder einfach für ein bisschen Auflockerung zwischendurch sorgen bzw. auf die nächste Lerneinheiten einstimmen. Ob „Deutsche Grammatik lernen“ oder "König der Mathematik": Es gibt viele fachbezogene App-Angebote, die auf nette Weise für ein wenig unterhaltsamen Lernspaß sorgen.

7. Eine "Lernzeit"-App

Damit die Schüler gar nicht erst in Versuchung kommen, statt zu lernen mal wieder vor dem Smartphone zu versacken, gibt es Apps wie "Offtime" (kostenpflichtig) oder "ShutApp", mit denen sie ihr Smartphone zu selbst festgelegten Zeiten sozusagen "lahmlegen". So können sie sich ganz ohne Ablenkung ans Lernen machen.

8. Eine Sprachlern-App

Sprachlernangebote wie "Babbel" gehen über reine Wörterbuch-Funktionen weit hinaus: Sie bieten kleine interaktive Lerneinheiten, die eine schöne Ergänzung zum Schulunterricht sein können. Die gelernten Sätze kann man sich meist auch direkt anhören – so eignen sich die Schüler gleich die richtige Aussprache an.

9. Gehirntrainings-Apps

Apps wie "Neuronation" trainieren über kleine Denkspiele das Gedächtnis und die Konzentration – und das hilft natürlich auch beim Lernen für die nächste Mathe-, Deutsch- oder Bio-Klausur.

10. Eine Trink-Erinnerungs-App

Kein Tipp für den Unterricht, wohl aber für Wochenenden und Lerntage zu Hause: Apps wie "Aqualert" oder "Trink!Wasser" erinnern ans regelmäßige und ausreichende Trinken. Und Sie als Lehrer wissen natürlich längst: Nur mit ausreichend Flüssigkeit ist das Gehirn wirklich fit fürs Lernen!

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