Selbstkompetenz / Gesundheit / 21.09.2018

Zehn Tipps gegen die Erkältungswelle

Lehrergesundheit: Auf sich achtgeben

Was Sie als Lehrer in etwa so wenig herbeisehnen wie Ihre Schüler die nächste Klausur? Natürlich die gefürchtete Grippewelle. Mit diesen zehn erprobten und bewährten Anti-Erkältungs-Tipps sind Sie zum Glück bestens vorbereitet – und kommen fit durch den nächsten "Bazillen-Parcours".

Bild: Shutterstock.com/Mark Nazh

Ab jetzt müssen sich die Bazillen warm anziehen: Zehn Tipps gegen Erkältung, Grippe & Co. 

Alle Jahre wieder, nicht nur zur Weihnachtszeit: Wenn um Sie herum mal wieder alles hustet, niest und schnieft, wird der Schulalltag zum Spießrutenlauf. Grippewellen-Sabattwochen werden Sie aber kaum durchbekommen – gefragt sind also gute Tipps, mit denen Sie die Erkältungssaison möglichst fit und gesund überstehen. Unsere zehn besten Tipps haben wir hier zusammengetragen. 

1. Langfristig denken.

Statt erst im "Ernstfall" die Regale mit den Vitamin-C-Präparaten leerzukaufen, denken Sie lieber langfristig: Je gesünder und robuster Sie allgemein durchs Jahr gehen, desto weniger anfällig sind Sie. Achten Sie also auch in "ungefährlichen" Phasen auf viel Bewegung an der frischen Luft und einen gesunden Lebensstil. 

2. Abstand halten.

Natürlich können Sie nicht jede Schnupfnase gleich in Quarantäne schicken. Behalten Sie die "Infektionsherde" in Ihrer Umgebung aber im Auge und halten Sie Abstand, so gut es geht. Verzichten Sie darauf, sich zu dem dick erkälteten Schüler herunterzubeugen, wenn Sie ihm etwas erklären. Drücken Sie Türklinken im Zweifelsfall mit dem Ärmel herunter und kommen Sie auch dem lieben dauerhustenden Kollegen besser nicht zu nah. 

3. Hände waschen.

Eine der wichtigsten Maßnahmen: Achten Sie darauf, sich ausreichend oft und gründlich die Hände zu waschen. Fällt ein Elternsprechtag mitten in die Grippezeit, kann sich auch ein kleines Fläschchen Handdesinfektionsmittel bezahlt machen. Versuchen Sie außerdem, sich so selten wie möglich mit den Händen ins Gesicht zu fassen – das tun wir unbewusst nämlich erstaunlich oft. 

4. Warm halten.

Speziell in der Erkältungs-Hochsaison ist das Zwiebelprinzip die beste Wahl. Kleiden Sie sich in Schichten und sorgen Sie dafür, dass Sie lieber etwas zu Warmes ausziehen können, als zu dünn angezogen zu frieren. Auch Schals und Tücher sind eine gute Ergänzung für Ihr Outfit – gerade im Winter ist es schließlich schnell mal zugig. 

5. Vitamine essen.

Eine nährstoff- und vitaminreiche Ernährung ist natürlich das ganze Jahr über wichtig. In den "kritischen Phasen" lohnt es sich aber, für ein paar Extra-Vitamine zu sorgen. Die klassische heiße Zitrone am Morgen wurde leider als wenig wirkungsvoll entlarvt. Auch in der kalten Jahreszeit gibt es aber Gemüse, das besonders reich ist an Vitamin C – zum Beispiel Grünkohl und Rosenkohl. 

6. Frühzeitig päppeln.

Antibiotika sollten tatsächlich nur im Notfall zum Einsatz kommen. Leichte, pflanzliche Präparate können Sie aber gut frühzeitig einnehmen. Warten Sie also nicht, bis Sie vor lauter Halsschmerzen kaum noch sprechen können – tun Sie sich schon beim ersten Halskratzen etwas Gutes.

7. Sich erholen.

Dass ausreichend Schlaf wichtig ist, wissen Sie natürlich. Wenn Ihr Körper gegen die vielen "Schnupfen-Angriffe" von außen ankämpft, kostet das Energie – und ein bisschen Extra-Ruhe kann wahre Wunder wirken. Gönnen Sie sich also ganz bewusst die nötige Erholung und halten Sie Ihre Ruhephasen wirklich eisern ein. 

8. Viel trinken.

2–3 Liter Wasser sollten es täglich sein. In der Erkältungszeit ist es besonders wichtig, dass Ihr Körper genug Flüssigkeit zum "Arbeiten" hat. Wenn es Ihnen schwerfällt, ausreichend viel zu trinken, stellen Sie sich regelmäßig einen Wecker und trinken Sie möglichst gleich einen halben Liter. Sie werden merken: Das Trinken tut Ihnen gut – und mit der Zeit meldet sich Ihr Körper ganz von selbst, wenn es Zeit zum "Auftanken" ist. 

9. Zu Hause bleiben.

Bevor Sie für mehrere Wochen ausfallen, weil Sie eine Erkältung verschleppt haben, ziehen Sie lieber frühzeitig die Reißleine. Schon 1–2 Tage zu Hause, in denen Sie sich strikte Ruhe gönnen, können dann vollkommen ausreichend sein – und langen Ausfallzeiten vorbeugen. 

10. Schüler einbeziehen.

Wenn Ihnen täglich 30 hochverschnupfte Schüler gegenübersitzen, nützen Ihnen selbst die besten Tipps nur noch relativ wenig. Teilen Sie Ihr Wissen also ruhig mit Ihren Schülern und erklären Sie ihnen, wie Sie der Schnupfnase und dem Husten vorbeugen können. Bitten Sie alle, mitzudenken und mitzuhelfen – und sich im Zweifelsfall lieber auszukurieren, als den Rest der Klasse und Sie anzustecken.
 

Fortbildung der Cornelsen Akademie 

Gesundheitsmanagement in der Schule 
Sie lernen die Ursachen von Gesundheitsbeeinträchtigungen im Schulalltag zu identifizieren und erarbeiten sich Wissen und Methoden, die Ihre Gesundheitskompetenz stärken und Ihren Blick für förderliche Bedingungen in der Gestaltung des Schullalltags schärfen.  

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