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Grundschule / 03.07.2026

Üben in den Ferien – warum nicht?

Tipps für Eltern von Grundschulkindern

Endlich Ferien! Jetzt heißt es erst einmal: Erholen, ausschlafen, nur das tun, wozu man Lust hat und in den Urlaub fahren. Aber deswegen muss ja nicht das Denken und Lernen eingestellt werden. Tatsächlich funktioniert das sowieso nicht, denn schließlich lernt das Gehirn immer und es lernt gern. Dazu gehört bloß das richtige Futter – auch in den Ferien.

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boy reading book at beach vacation, summer reading
Bild: Shutterstock.com/NadyaEugene

Viele Eltern kennen die Situation: Sie möchten ihr Kind fördern, sind aber unsicher, wie genau. Was ist sinnvoll? Wie viel ist genug? Und wie verhindert man Frust oder Streit beim Üben?

Gerade im Alltag fehlt oft die Zeit, geeignete Übungen zu finden oder gezielt auf den Lernstand des Kindes einzugehen. Gleichzeitig wünschen sich viele Eltern eine einfache Möglichkeit, ihr Kind sinnvoll zu begleiten – ohne Druck und ohne komplizierte Vorbereitung. Die gute Nachricht: Es braucht oft gar nicht viel. Entscheidend ist, dass Üben verständlich, machbar und motivierend ist – und dem Kind das Gefühl gibt, etwas zu können. Das Zauberwort heißt: Erfolgserlebnisse.

Ferien-Stars

Ferien-Stars

Lernen und Üben in den Ferien? Mit den Ferien-Stars macht dies sogar Spaß! Lotta, Toni und Paul wiederholen mit den Kindern den bereits gelernten Grundschulstoff und bereiten spielerisch aufs neue Schuljahr vor.

Mit den „guten“ Fächern beginnen

Deswegen sollten Kinder in den Ferien zunächst in den Fächern zum Üben angeregt werden, in denen sie auch „gut“ sind. Gute Rechnerinnen und Rechner bekommen zunächst mathematische Aufgaben, wem das Schreiben und Lesen eher liegt, wird zum Vorlesen und zum Schreiben animiert, wer eine künstlerische Ader hat, kann sich mit Farbe und Papier austoben. 

Dann nämlich werden sich Kinder auch gern neuen Herausforderungen stellen, sie werden versuchen, schwierigere Fragen zu beantworten und nach Lösungen suchen. Das kann eine knifflige mathematische Frage ebenso sein wie ein unbekannter Text mit neuen Wörtern. Und das sorgt für nachhaltige Lernerfolge. Denn mit den Verbindungen im Gehirn ist es ähnlich wie mit Straßen und Wegen. Auf breiten Straßen fährt es sich besser als auf schmalen, krummen und auf ausgelatschten Trampelpfaden wandert es sich bequemer als im hohen Gestrüpp. Aber es ist auch langweiliger. Wer also gewohnte Denk- und Handlungsbahnen verlässt und sich neuen Herausforderungen stellt, schafft neue Wege. Auch im Gehirn – und kann sich über ein besonderes Erfolgserlebnis freuen. Erfolge, die Kinder in ihren Lieblingsfächern erzielen, können sie zudem ermuntern, sich auch Aufgaben aus Fächern zuzuwenden, in denen sie nicht so stark sind. 

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Auch sollte Üben in den Ferien nicht unbedingt wie die typische Lern- oder Hausaufgabensituation daherkommen. In den Ferien darf Lernen ruhig anders aussehen als im Schulalltag. Schließlich geht es gerade jetzt darum, Neues zu entdecken, zu tüfteln, und Spaß zu haben. Gut also, wenn Eltern zeigen, dass lernen Spaß machen kann und dass es sich lohnt, sich Herausforderungen zu stellen.

Es gibt haufenweise Tipps zum Thema Üben in den Ferien, besonders im Internet. Und die reichen von der Empfehlung möglichst wenig zu lernen bis zu Ratschlägen, wie sich klar strukturierte Lernpläne und feste Regeln umsetzen lassen. Das wiederum erinnert allzu sehr an Schule. Dazu kommt: So wird vermittelt, dass das Üben eher etwas Unangenehmes, etwas Problematisches sei, was man in den Griff bekommen muss. Manche Kinder mögen klare Regeln, andere agieren lieber unabhängiger und spontaner. Eltern kennen ihre Kinder und können sehr gut entscheiden, was ihnen guttut. Sie sollten also ihre eigenen Wege finden und sich nicht allzu sehr von starren Vorgehensweisen beeindrucken lassen.

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5 Übungshefte mit Lösungen im Paket

Motivierende Lernbegleiter

Doch wie kann dieses Üben – ganz konkret - aussehen? Sollen Eltern sich immer wieder neue Aufgaben ausdenken? Sollen sie die Schulbücher und Arbeitshefte ihrer Kinder durchforsten und daraus die passenden Aufgaben entwickeln? Dafür ist im Alltag wenig Zeit, ebenso für das gemeinsame Üben, das dann schnell in Konflikten und Frust enden kann. Außerdem sind Eltern oft unsicher, was ihre Kinder wirklich brauchen und wie sie ihnen beim Üben helfen können. 

Zum Glück gibt es Unterstützung:

Etwa die Übungshefte aus den beiden Reihen Nase vorn und Stars von Cornelsen für die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch und Sachunterricht. Eltern können die Hefte ganz gezielt und passend für ihre Kinder auswählen. Während bei Nase vorn der Fokus auf einzelnen Themen wie etwa „Richtig schreiben trainieren“ oder „Sachrechnen“ liegt, decken die Titel der Stars-Reihe wichtige Themen eines Schuljahres ab. Gerade die Stars-Reihe ist deswegen ein idealer und motivierender Begleiter nicht nur während der Ferien, sondern auch während des gesamten Schuljahres. 

Nase vorn! 
Die Übungshefte für die Grundschule

Die preisgünstigen Nase vorn!- Hefte für einzelne Lernbereiche in Deutsch und Mathe eignen sich ideal für das selbständige Üben zu Hause. Jedes Heft enthält Lösungen und eine Zusammenfassung. Nase vorn! gibt es für die Klassen 1-4. Für Mathematik ist zusätzlich auch ein Lehrwerkskonzept, das mit den Übungsheften gut kombinierbar ist, erhätlich.

Gemeinsam ist den beiden Reihen, dass sie einfache und verständliche Unterstützung für zu Hause bieten und dabei das selbstständige Arbeiten der Kinder unterstützen. Und: Sie setzen auf spielerisches und motivierendes Üben im eigenen Tempo und mit sichtbaren Erfolgserlebnissen.

Wenn Eltern unsicher sind, ob sie den Fokus in den Ferien auf Mathematik, Deutsch, Englisch oder ein ganz spezielles Lernthema setzen sollten, kann es durchaus auch hilfreich sein, die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer vor den Ferien um Rat zu fragen. Schließlich kennen sie die Stärken und Schwächen der Kinder am besten. Sie wissen also, in welchen Fächern und Themen es sinnvoll sein kann, in den Ferien zu üben und können außerdem gewiss mit passenden Lerntipps weiterhelfen.

Mathe-Stars - Übungsheft - 1. Schuljahr

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Drei Lernspieletipps

Daneben ist eines in den Ferien wichtig und trägt entscheidend zum Lernen bei: gemeinsam Zeit zu verbringen. Zum Beispiel bei Spielen, die gleichzeitig Wissen vermitteln. Wir haben ein paar einfache, unterhaltsame und familientaugliche Lernspieletipps, die sowohl Kindern wie Eltern Spaß machen und sich unkompliziert in den Familienalltag einbauen lassen. Alle Spiele können in verschiedenen Schwierigkeitsstufen gespielt werden.

Das kleine 1x1

Hier wird einfaches Rechnen geübt. Jede Spielerin und jeder Spieler bekommt zwei Würfel. Es wird reihum gewürfelt. Um den Wert des Wurfes zu ermitteln, gibt es verschiedene Spielregeln. Gewonnen hat, wer eine zuvor festgelegte Summe erreicht oder überschritten hat.

  • Variante 1: Die beiden Zahlen werden addiert
  • Variante 2: Nur die geraden oder die ungeraden Zahlen werden addiert.
  • Variante 3: Die beiden Zahlen jedes Wurfes werden multipliziert.
  • Variante 4: Die kleinere wird von der größeren Zahl subtrahiert. Ausnahme: Sind die Zahlen identisch, werden sie addiert.
     

Wer entdeckt das System?

Mal ganz einfach, mal eine echte Herausforderung: Das sind Zahlenreihen, deren Muster entdeckt werden muss. Eltern oder Kinder können sich verschiedene Reihe ausdenken, die jeweils nach einem bestimmten Gesetz aufgebaut sind. Wer die Gesetzmäßigkeit erkennt, darf die nächste Aufgabe stellen. Zum Beispiel:

Einfache Reihen:

  • 2, 4, 6, 8 … (die Zweierreihe)
  • 1, 3, 5, 7 … (Alle ungeraden Zahlen)

Etwas anspruchsvollere Reihen:

  • 1, 3, 2, 4, 3, 5, 4 … (plus zwei, minus eins)
  • 1, 2, 4, 7, 11,16 … (immer eins mehr addieren)
  • 1,2,4,8,16 … (die nächste Zahl ist 32, Multiplikation mit 2)

Für Expertinnen und Experten:

  • 3,5,7,9,11,13 … (die nächste Zahl ist 17, die Primzahlen)
  • 0,1, 1, 2, 3, 5, 8 … (Die nächste Zahl ist 13. Das ist die Fibonacci-Folge, die sich ganz einfach so errechnen lässt: Es werden immer die beiden Vorgängerzahlen addiert, also: 1 + 1 = 2, 1+ 2 = 3, 2+ 3 = 5 usw.)

Ferienhefte für die Grundschule

Unsere Ferienhefte für die Grundschule sind der ideale Begleiter für schulfreie Zeiten. Sie bieten spannende und spielerische Lernangebote, die das Gelernte festigen und Neugier auf mehr wecken. Perfekt geeignet, um Wissenslücken zu schließen und einen Vorsprung für das neue Schuljahr zu schaffen.

Anagramme

Ein Spiel für Wortakrobaten. Wenn man aus allen Buchstaben eines Wortes ein neues Wort bilden kann – oder wenn man gar mehrere Möglichkeiten findet, dann ist das ein Anagramm. Das Schöne an diesem Spiel: Es kann in ganz unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen gespielt werden. Das heißt, Leseanfänger beginnen mit einfachen Wörtern, Lesefüchse wagen sich an schwierigere. Hier geht es nicht unbedingt ums Gewinnen, eher um den Spaß und den Ehrgeiz, gemeinsam möglichst viele Wörter zu finden.

Ein einfaches Beispiel: Mehl - Helm

Hier wird es schon etwas schwieriger: Demokraten - Mondrakete

Unkomplizierter ist es, auf die strenge Vorgabe zu verzichten, aus allen Buchstaben ein neues Wort zu bilden und stattdessen möglichst viele verschiedene Wörter aus einem Begriff zu bilden, auch wenn einige Buchstaben übrigbleiben.

Zwei Beispiele für einfache Wörter: Haus – aus – Sau. Wort – Ort – Tor – rot – wo

Und eins für längere Wörter: Spielplatz - Spitz - Sitz – zappelt - List - Stapel - Pilz - Platz -Spital - Spiel - Tipp -Salz - Lippe - Tal - Papst - Spatz - Pille

Auf zu den Stars

Mit unseren Stars macht das Lernen Spaß – zu Hause und im Unterricht. Die lehrwerkunabhängigen Übungshefte für Klasse 1 bis 6 behandeln alle Themen des Schuljahres in den Haupt- und einigen Nebenfächern. Ihr selbsterklärender Charakter machen die Hefte zu echten Stars beim Lernen.

Fazit

Wenn Kinder in den Ferien üben, sollten sie dies mit Spaß, Begeisterung und durchaus auch mit Ehrgeiz tun. Dabei sind Erfolgserlebnisse ein starker Motivationsfaktor. Ständiges Korrigieren hingegen entmutigt die Kinder und nimmt ihnen den Spaß am Üben und am Spielen. Wenn also etwas noch nicht klappt, sollten Eltern lieber zu einer einfacheren Variante greifen. Noten gibt es in der Schule schon genug! Entscheidend ist doch, dass die Kinder sich selbstbewusst und mit Optimismus den neuen Herausforderungen im nächsten Schuljahr stellen!

Üben in den Ferien funktioniert am besten ohne Druck – dafür mit Spaß, Neugier und Erfolgserlebnissen.

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