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Pflegias · Generalistische Pflegeausbildung
Bild: Cornelsen/Sibylle Baier

Pflegias · Generalistische Pflegeausbildung

Ausbildung aus der pflegerischen Perspektive

Das Lehrwerk Pflegias richtet sich mit einer grundsätzlich generalistischen Ausrichtung an Auszubildende und Lehrende in der Pflegeausbildung. Damit meinen wir

  • die Pflege von Menschen in allen Altersgruppen - vom Neugeborenen bis zum hochaltrigen Menschen sowie
  • die Berücksichtigung aller pflegerischen Settings - ambulant und stationär, Akut- und Langzeitpflege.

Im Mittelpunkt steht immer der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen, Zielen, Fähigkeiten und seiner Biografie.

Struktur und Inhalt des innovativen Lehrwerks sind aus der pflegerischen Perspektive gestaltet, das macht Pflegias aus. Lernen Sie Pflegias kennen.


Werfen Sie einen Blick ins Buch

Pflegias zusammengefasst (5:02)

Pflege ist Pflegias. Das Lehrwerk für die Pflegeausbildung hat so einige Besonderheiten. In diesem Video geht es um genau diese innovativen Elemente und die unterschiedlichen Inhalte der Schülerbände. Erfahren Sie hier was Pflegias aus macht und lernen Sie auch die innovative  Lernplattform von Pflegias kennen.

Pflegewissen mit der Praxis vernetzen? Kein Problem dank zahlreicher Praxisbeispiele und Querschnittsfragen

Querschnittsfragen verbinden Kapitelinhalte mit pflegerischen Aufgaben, die in vielen Praxissituationen eine zentrale Rolle spielen, zum Beispiel Interprofessionalität, Kommunikation oder Ethik

Bild: Cornelsen/Inhouse

Zur Reflexion dienen die „Impulsaufgaben zur Lernortvernetzung“. Auszubildende verbinden hier Praxis mit Theorie und erschließen sich Zusammenhänge – unterstützt von Bildern, Grafiken sowie auch Audios und Videos, die Sie per PagePlayer-App direkt im Unterricht abrufen können. 

Bild: Cornelsen/Inhouse

Praxisorientierung wird bei Pflegias großgeschrieben. Die einzelnen Elemente der Schulbücher sind darauf ausgerichtet, einen konstanten Transfer in die Praxis zu ermöglichen und auch komplexe Inhalte verständlich zu vermitteln. So gelingt effizienter und ganzheitlicher Unterricht!

Expertenmeinung

Christine Vogler
Bild: Gudrun Arndt

Christine Vogler

Die Herausgebererin von Pflegias, Ihrem Lehrwerk für die Generalistik Die Generalistik hilft, Pflege übergreifend als gemeinsame Profession zu verstehen. Dazu braucht man natürlich ein generalistisches Lehrbuch, das Lernende, Pflegende und Lehrende auf ihrem Weg begleitet und unterstützt – wie das neue Pflegias.

Herausgeberin Christine Vogler im Interview (5:50) 

Christine Vogler kennt die generalistische Pflege wie keine andere: Die studierte Pflegepädagogin und examinierte Krankenschwester war Schulleiterin des Pflegebereichs der Wannsee-Schule und ist pädagogische Geschäftsführerin des Berliner Bildungscampus für Gesundheitsberufe (BBG). Sie hat die generalistische Ausbildung maßgeblich mitgedacht – im Interview erklärt sie, welche Chancen sie sieht. 

Sie haben noch Fragen?

Bereits 2017 hat der Bundestag eine Erneuerung der Pflegeausbildung beschlossen. Gegenstand der Reform war die Verbindung der bisher im Altenpflegegesetz und im Krankenpflegegesetz geregelten Ausbildungen in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege. Diese werden im neuen Pflegeberufegesetz zu einer einzigen Ausbildung zusammengefasst: der dreijährigen, generalistischen Pflegeausbildung, die zum Abschluss als Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann führt. Die schulische und praktische Ausbildung dient der Vermittlung von Kompetenzen für die selbstständige und prozessorientierte Pflege von Menschen jeden Alters in allen Pflegebereichen.

Das Pflegeberufegesetz ist bereits seit 2017 stufenweise in Kraft getreten. Endgültig gilt es ab 2020. Damit beginnt die Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann ab dem Schuljahr 2020/21.

Die neue Ausbildung für Pflegefachkräfte ersetzt die bisherigen drei Ausbildungen in der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege.

Das Pflegeberufegesetz sieht eine grundsätzliche Ausbildungsdauer für Pflegefachfrauen/-fachmänner von drei Jahren vor.

Nach dem zweiten Ausbildungsjahr kann vom Weg des generalistischen Berufsabschlusses als Pflegefachfrau/Pflegefachmann abgewichen werden. Auszubildende können sich im dritten Ausbildungsjahr mit einer Vertiefung im Bereich Altenpflege oder im Bereich Kinderkrankenpflege spezialisieren – hin zum Abschluss als Altenpfleger/-in bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in.

2026 soll aber überprüft werden, ob für die gesonderten Berufsabschlüsse in der Altenpflege oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflege weiterhin Bedarf besteht.

Zudem ist es möglich, in Ergänzung zur Pflegeausbildung ein Pflegestudium als weiteren Qualifizierungsweg zu wählen.

Die generalistische Pflegeausbildung ist in allen EU-Mitgliedsstaaten anerkannt. Die Generalistik erleichtert den Wechsel zwischen einzelnen Versorgungsbereichen. Bundestag und Bundesrat halten das neue Pflegeberufegesetzt für die richtige Antwort auf die zunehmend komplexeren Anforderungen in der Pflege: Der mit der generalistischen Ausbildung eröffnete Zugang zu allen Pflegefeldern – von der Akutpflege über den ambulanten Bereich bis zur Langzeitpflege – ermögliche es Pflegekräften, zukunftsgerecht Menschen aller Altersgruppen an allen Versorgungsorten zu betreuen und somit ihre Berufstätigkeit noch besser an die eigene persönliche Entwicklung und Lebenssituation anzupassen.

Das Pflegeberufegesetz enthält zudem Regelungen, die Folgendes vorsehen:

  • Schulgeldfreiheit
  • Anspruch auf angemessene Ausbildungsvergütung
  • Vorbehaltsaufgaben, die aufgrund der dafür benötigten Qualifikation nur Pflegefachkräfte wahrnehmen dürfen
  • Mindestanforderungen an Pflegeschulen, um eine hohe Ausbildungsqualität zu sichern
  • Höhere berufliche Anforderungen an Schulleitungen und Lehrkräfte, insbesondere eine Anhebung des Qualifikationsniveaus

So wird die Pflege als eigenständiger Berufsbereich aufgewertet – ein wichtiger Schritt zu mehr Anerkennung und Wertschätzung der Pflegekräfte nicht nur in Deutschland.

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