Johannes Herwig hat mit seinem Roman „Bis die Sterne zittern“ den Jugendcliquen, die während des NS-Regimes (1933–1945) in Leipzig aktiv waren, ein Denkmal gesetzt. Seine Recherchen führte er sehr sorgfältig durch und stützte sich besonders auf die Arbeiten des Leipziger Historikers Sascha Lange. Die Darstellungen sind daher historisch zuverlässig und sie sind nachvollziehbar für Leipziger und nicht-Leipziger Leser/-innen. Doch das Arbeitsblatt geht über die reine Auseinandersetzung mit historischen Hintergründen und der Einordnung von Textstellen hinaus: Die Schülerinnen und Schüler sollen sich auch kreativ mit der Frage beschäftigen, wofür sie selbst einstehen und was ihnen im Leben wirklich wichtig ist.