Journalismus in der digitalen Welt verstehen, analysieren und reflektieren
Schülerinnen und Schüler treten zunehmend über Plattformen wie Instagram, YouTube oder TikTok sowie über Messenger-Dienste in Kontakt mit journalistischen Inhalten. Dabei stoßen sie oft auf Beiträge, die durch Clickbaiting oder multimodale Elemente gezielt Aufmerksamkeit erregen.
Daher gewinnen folgende Fragen an Relevanz: Wie erkennen Jugendliche vertrauenswürdige Informationen? Welche Rolle spielen Bilder, Videos, Sounds und Algorithmen bei der Verbreitung von Nachrichten? Wie gelingt es, zwischen (qualitäts-)journalistischen und nicht-journalistischen Quellen zu unterscheiden?
Dieses Praxishandbuch zeigt, wie ein zeitgemäßer, digital gestützter Deutsch- und Fachunterricht die digitalen Kompetenzen von Lernenden stärkt und eine kritische und selbstreflexive Haltung gegenüber journalistischer Berichterstattung fördert. Auf der Grundlage aktueller Forschung und empirisch evaluierter Unterrichtskonzepte vermittelt es praxisnah, wie journalistische Texte und Nachrichtenformate im digitalen Zeitalter analysiert, bewertet und reflektiert werden können.
Lehrkräfte erhalten fundierte Hintergrundinformationen, sofort einsetzbare Materialien, konkrete Unterrichtsvorschläge sowie Lernziele und Aufgabenstellungen. Im Mittelpunkt steht die Förderung digitaler Souveränität: von der Analyse multimodaler Nachrichten über die Wirkung von Sprache, Bild und Ton bis hin zum kritischen Umgang mit Desinformation und manipulativen Darstellungsformen.
Aus dem Inhalt:
- Digitale Souveränität als Ziel der Lehrkräftebildung und des Deutschunterrichts in einer Kultur der Digitalität: aktuelle Herausforderungen
- Aufmerksamkeitssteuerung durch Sprache, Bild und Ton
- Journalistische Darstellungsformen und ihre Anforderungen an das Verstehen im digitalen Wandel
- Digitale Souveränität im Umgang mit zweifelhaften Informationen und Desinformation in einer unzuverlässigen Berichterstattung