Mathe macht stark
Sekundarstufe I
Mit systematischen Strategien unterstützt Mathe macht stark leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I
- Grundvorstellungen entwickeln: Die gezielte Förderung des mathematischen Denkens und Handelns erweitert das mathematische Verständnis der Schüler/-innen.
- Einstieg – Aufstieg – Gipfel: Die Erarbeitung der Aufgaben folgt dem Prinzip des differenzierten Dreischritts: vom konkreten Handeln (enaktiv) über die bildliche Vorstellung (ikonisch) zur Erarbeitung durch sprachliche und mathematische Ausdrücke (symbolisch).
- Motivation durch Vielfalt: Die Erarbeitung der Aufgaben folgt dem Prinzip wechselnder Darstellungsebenen (Handlung, bildliche Vorstellung, sprachlich-mathematischer Ausdruck). Verschiedene Veranschaulichungen ermöglichen unterschiedliche Zugänge.
- Lernkarten und Argumentationskarten: Hilfestellungen bei der Verbalisierung mathematischer Inhalten und Handlungen bieten die Lernkarten „So spreche ich …“
- Fördermaterial: Für die Fördereinheiten werden immer mindestens zwei Förderwege angeboten – ein gesamter Weg und ein schneller Weg, der auf Wiederholungen verzichtet.
- Passend zum Startchancen-Programm: Stärkt die Basiskompetenzen Mathematik.
Geeignet für
- Bundesland
- Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen
- Schulform
- Gesamtschulen, Hauptschulen, Realschulen, Sekundarschulen
- Fach
- Mathematik
Weitere Informationen
Über das Konzept informieren
Mathe macht stark unterstützt Lehrkräfte dabei, leistungsschwache Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I zu erkennen und frühzeitig zu fördern. Alle Materialpakete bestehen aus einem Arbeitsheft mit passenden Erklärvideos sowie den Handreichungen mit Diagnosetest, Förderempfehlungen, Argumentationskarten und den Lernkarten.
Ziele der Materialien:
- Schaffen einer positiven Haltung zur Mathematik
- Aufbau von Verstehensgrundlagen zu mathematischen Konzepten und Verfahren
- Lernförderliche Begleitung des handlungsbasierten Lernprozesses: enaktiv – ikonisch – symbolisch
- Unterstützung beim Aufbau der Kommunikations- und Argumentationskompetenz
- Lernbegleitende Diagnose und individuelle Förderung durch differenzierende Lernwege und passgenaue Zugänge
Grundvorstellungen entwickeln
In Mathe macht stark werden möglichst tragfähige und nachhaltige Zugänge zu mathematischen Inhalten ausgewählt, um mathematisches Denken und Handeln vorstellungsgebunden aufzubauen und abrufbar machen. Die Leitidee dabei: Lernförderliche Handlungen führen zu kognitiven Strukturen und helfen, Neues zu verstehen und zu reflektieren.
Die Erarbeitung der Aufgaben und Lösungen folgt dem Prinzip wechselnder Darstellungsebenen: Die Lernenden sollen die Möglichkeit haben, Lösungen enaktiv durch Handlungen, ikonisch durch bildliche Vorstellungen und symbolisch durch sprachliche oder mathematische Ausdrücke zu erarbeiten.
Zum Arbeitsheft
Einstieg – Aufstieg – Gipfel
Jeder Einstieg, Aufstieg und Gipfel im Arbeitsheft startet mit einem Informationsblock. In ihm werden die zur Bearbeitung der Aufgaben erforderlichen Arbeitsschritte vorgestellt. Da mathematisches Denken und Handeln immer auch sprachlich vermittelt werden, werden Sprechweisen zu den verschiedenen Arbeitsschritten vorgeschlagen.
Einstieg (E – enaktiv):
Der Einstieg dient dem konkreten Handeln mit Material. Die Lehrkraft fordert die Lernenden zum Versprachlichen der Handlungen auf (im Gespräch mit den Lernenden oder in Partnersituationen) und stellt Formulierungshilfen zur Verfügung.
Aufstieg (A – ikonisch):
Im Aufstieg werden die im Einstieg durchgeführten Handlungen zeichnerisch von den Schülerinnen und Schülern festgehalten und dokumentiert. Der Darstellungswechsel in diese ikonisch-bildliche Vorstellung dient als mentale Grundlage für weiterführende Überlegungen bzw. abstrahierende Schlussfolgerungen der Schüler/-innen.
Gipfel (G – symbolisch)
Die Ablösung vom konkreten Handeln zum Handeln in der mentalen Vorstellung erfolgt im Gipfel. Bei Unsicherheiten sollte auf die im Einstieg und im Aufstieg erlernten Handlungen und Strategien zurückgegriffen werden.
Unterstützung durch Erklärvideos
Mit den QR-Codes auf den Seiten gelangen die Lernenden jeweils direkt zu einem Erklärvideo. Konkrete Handlungsanweisungen und detailliere Beschreibungen erläutern die Aufgaben. Selbstständiges Lernen im eigenen Tempo gelingt so allen sicher.
Zu den Handreichungen
Kommunikationskompetenz – Lernkarten
Die Verbalisierung der Handlungen lässt mentale Bilder entstehen, die es zunehmend ermöglichen, das Material in der Vorstellung zu verwenden. Die Lernkarten „So spreche ich …“ setzen einen Rahmen für die Verbalisierung der Handlungsprozesse und bieten Anknüpfungspunkte für einen kommunikativen Austausch – passend zu den Aufgaben im Arbeitsheft.
Argumentationskompetenz – Argumentationskarten
Passend zum Arbeitsheft liefern Argumentationskarten den rechnerischen Lösungsweg, zusammengefasst und übersichtlich dargestellt.
Förderwege und Fördermodule
Es werden bis zu drei Förderwege angeboten:
- der gesamte Weg mit allen Wiederholungen und zusätzlichen Fördermodulen,
- der Weg mit Abkürzungen ohne zusätzliche Fördermodule und
- der schnelle Weg ohne Wiederholungen.
In einem Förderweg werden mindestens zwei unterschiedliche Zugänge angesprochen.
Die Standortbestimmung in der Handreichung sollte bei Bedarf für weitere diagnostische Hinweise und Analysen hinzugezogen werden. Ausgehend von den Aufgaben und möglichen Lernschwierigkeiten werden in der Standortbestimmung Fördermodule empfohlen. Zusammengefasst ergibt sich ein Überblick, der die Wahl des Förderweges nahelegt.