Viele Jugendliche haben mit mentalen Schwierigkeiten zu kämpfen. Einige zögern, sich Erwachsenen anzuvertrauen, andere finden keinen Therapieplatz. Deshalb wenden sich viele an Chatbots. Doch ist diese Entscheidung hilfreich oder eher riskant? Was können Chatbots tatsächlich leisten und inwiefern sind sie geeignet, Jugendliche zu unterstützen? Das Arbeitsblatt greift diese Fragen auf und führt in ein zentrales psychologisches Modell ein, nämlich das der zwei Denksysteme nach Kahneman. Dabei wird untersucht, wie unterschiedliche Formen der „Beratung“ – etwa durch Chatbots oder Verhaltenstherapie – mit diesen Denkweisen zusammenhängen und welche Folgen das besonders für Jugendliche haben kann, deren Gehirn sich noch entwickelt.