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Der Cornelsen Ratgeber für die Realschule
Bild: Shutterstock.com/Pixel-Shot

Fächer an der Realschule – ein kurzer Überblick

Was wird an der Realschule gelehrt?

Das breit gefächerte Bildungsangebot an der Realschule bereitet die Lernenden optimal auf eine Berufsausbildung oder den Übergang in eine höhere Schulform vor. Die an der Realschule gelehrten Fächer verbinden dazu eine solide Allgemeinbildung mit praxisnahen Schwerpunkten.

Kurz & knapp

  • Realschulen vermitteln Allgemeinbildung und Praxisbezug: Das Fächerangebot an der Realschule verbindet eine solide Allgemeinbildung mit praxisnahen Schwerpunkten. So werden die Schülerinnen und Schüler gezielt auf eine Berufsausbildung oder den Übergang in eine höhere Schulform vorbereitet.
  • Deutsch, Mathematik und Englisch bilden das Kernangebot: Diese drei Hauptfächer werden in der Regel durchgängig von Klasse 5 bis 10 unterrichtet. Sie fördern sprachliche Sicherheit, mathematisches Denken und die Kommunikationsfähigkeit in einer Fremdsprache.
  • Wahlpflichtfächer ermöglichen individuelle Profile: Neben Pflichtfächern wie Naturwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften, Sport, Musik, Kunst sowie Religion oder Ethik können die Lernenden je nach Schule eigene Schwerpunkte setzen. Dazu zählen etwa Französisch, Technik, Informatik, Hauswirtschaft oder sozialwissenschaftliche Angebote.

Die Kernfächer an der Realschule

Im Zentrum des Unterrichts an der Realschule – oder einer vergleichbaren Mittleren Schulform – stehen in der Regel die drei Hauptfächer Deutsch, Mathematik und Englisch. Sie werden durchgängig von der 5. bis zur 10. Klasse unterrichtet. In diesen Fächern erlernen die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen, die sie auf ihrem gesamten weiteren Bildungsweg brauchen werden – von der sicheren Beherrschung der deutschen Sprache über logisches mathematisches Denken hin zur Kommunikationsfähigkeit in einer Fremdsprache.

Naturwissenschaften und Gesellschaftswissenschaften

In der Orientierungsstufe, also der 5. und 6. Klasse, werden die naturwissenschaftlichen Bereiche an vielen Realschulen zu einem Fach zusammengefasst, oft unter der Bezeichnung „NaWi“. Später werden Biologie, Chemie und Physik dann getrennt unterrichtet. Hier lernen die Schülerinnen und Schüler, naturwissenschaftliche Phänomene zu verstehen und experimentell zu arbeiten. Die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer Geschichte, Erdkunde (Geografie) und Politik bzw. Sozialkunde fördern das Verständnis für historische Zusammenhänge, räumliche Strukturen und gesellschaftliche Prozesse.


Weitere Pflichtfächer

Zum festen Bestandteil des Stundenplans gehören außerdem Sport, Musik und Kunst, die körperliche Fitness, kreative Ausdrucksfähigkeit und ästhetische Bildung fördern. Das Fach Religion oder Ethik regt zur Auseinandersetzung mit Wertvorstellungen und Sinnfragen an.


Wahlpflichtfächer – individuelle Schwerpunkte setzen

Die Wahlpflichtfächer an der Realschule ermöglichen ab der 7. Klasse (je nach Bundesland auch früher oder später) eine individuelle Profilbildung. Die Lernenden können zwischen verschiedenen Schwerpunkten wählen – etwa einer zweiten Fremdsprache wie Französisch, einem naturwissenschaftlich-technischen Profil, einem sozialwissenschaftlichen Schwerpunkt oder einem Bereich wie Hauswirtschaft, Technik oder Informatik. Diese Wahlmöglichkeit erlaubt es, persönliche Stärken und Interessen gezielt weiterzuentwickeln.

Übungshefte für Deutsch

Häufige Fragen

Was für Fächer gibt es in der Realschule?

Fächer an der Realschule umfassen in der Regel Deutsch, Mathematik und Englisch als Kernfächer. Hinzu kommen Naturwissenschaften wie Biologie, Chemie und Physik sowie Gesellschaftswissenschaften wie Geschichte, Erdkunde und Politik oder Sozialkunde. Auch Sport, Musik, Kunst und Religion oder Ethik gehören meist zum festen Stundenplan. Darüber hinaus gibt es häufig Wahlpflichtfächer, mit denen individuelle Schwerpunkte gesetzt werden können.

Wie nennt man die 5. bis 10. Klasse?

Die Klassen 5 bis 10 gehören im deutschen Schulsystem zur Sekundarstufe I. Die Klassen 5 und 6 werden an vielen Schulen zusätzlich als Orientierungsstufe bezeichnet, weil sie der schulischen Eingewöhnung und weiteren Entwicklung dienen. Danach folgt der weitere Bildungsgang bis zum Schulabschluss