Deutsch für Flüchtlinge DaF/DaZ

Für Ihren Unterricht mit erwachsenen Flüchtlingen und Asylsuchenden finden Sie im Cornelsen DaF-Programm einen kostenfreien Unterrichtsservice mit Gratis-Materialien und die passenden Unterrichtsmedien, um Ihre Lerner auf das Leben und Arbeiten in Deutschland vorzubereiten.

Deutsch als Fremdsprache Unterrichtsmaterialien - Katalog

Sie sind auf der Suche nach Unterrichtsmaterialien für Ihre Kurse mit Geflüchteten, Asylsuchenden oder für Ihre Integrationskurse?

Hier werden Sie fündig. Blättern Sie in dem Online-Fachkatalog. Mit Klick auf die roten Bestellnummern gelangen Sie in den Shop und können dort ganz bequem direkt online bestellen. Viel Spaß beim Entdecken:

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Herzlich willkommen! – Einstiegskurs Deutsch hilft bei den ersten Schritten in der neuen Lebenswelt. In dem Kurs lernt man, sich vorzustellen, zu sagen, woher man kommt und was man von Beruf ist. Er bereitet auf wichtige Situationen im Alltag vor: Einkaufen, zum Arzt gehen und sich in der Stadt orientieren.
Herzlich willkommen! eröffnet Lernenden ohne Vorkenntnisse einen leichten Einstieg in die deutsche Sprache.

Im Mittelpunkt des kommunikativen Einstiegskurses stehen die Fertigkeiten Hören und Sprechen sowie ein grundlegender Wortschatz. Das konsequente Dialogtraining befähigt selbst Lernungewohnte schnell zum Sprechen. Mit den Lernkarten lässt sich das Gelernte vertiefen und trainieren.
Alle Hörtexte stehen in Kürze gratis als Audio-Stream und als mp3-Dateien online zur Verfügung.

Sie unterrichten DaF in Flüchtlingskursen? Hermann Funk ist Professor für Deutsch als Fremdsprache und Wirtschaftskommunikation an der Universität Jena.
Er hat 5 Tipps für Ehrenamtliche, die Flüchtlingen Deutschunterricht geben.
So können Asylbewerber besser Deutsch lernen:

1. Lehrbücher: Mut zur Lücke!
2. Sprechen: Reden ist Gold.
3. Regeln: Vergessen Sie die Grammatik!
4. Üben: Sprechen Sie alle Sinne an!
5. Wörter: Verbannen Sie Vokabellisten!

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Der Unterricht mit Migrantinnen und Migranten (primäre Analphabeten, funktionale Analphabeten und Zweitschriftenlerner), die die lateinische Schrift nicht lesen und schreiben können, stellt durch die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen eine besondere Herausforderung dar.

Das zweibändige Lehrwerk Alphaplus und der Band Mosaik vermitteln systematisch Laute und Buchstaben und bauen die Lese- und Schreibkompetenz auf.

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Pluspunkt Deutsch • Leben in Deutschland ist maßgeschneidert für Integrationskurse. Es hilft den Lernenden mit alltagsrelevanten Themen, schnell aktiv am Leben in Deutschland teilzunehmen.

Mit diesen Übungsbüchern auf den Niveaustufen A1 bis B1 kann der Grund- und Aufbauwortschatz Deutsch – auch selbstständig - erlernt und trainiert werden.

Schnell authentisches Deutsch lernen mit dem Sprachkurs plus mit einem Begleitbuch auf Arabisch

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Erste-Hilfe-Wörter: Fotokarten mit 300 wichtigen Begriffen aus der Lebenswelt von (jungen) Erwachsenen

Für Ihren DaF-Unterricht mit Flüchtlingen stehen Ihnen hier vielfältige kostenfreie Materialien zur Gestaltung Ihrer Unterrichtsstunden zur Verfügung.
In der Rubrik finden Sie auch methodische Hilfen für Ihren Sprachunterricht.
Prof. Dr. Hermann Funk von der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Inhaber des Didaktik- und Methodik-Lehrstuhls am Institut für Auslandsgermanistik, hat zehn Tipps zusammengestellt für Laien, die Flüchtlingen Unterricht in Deutsch als Fremdsprache erteilen.

Die deutsche Sprache zu lernen gilt als Grundvoraussetzung, um hier in Deutschland wirklich anzukommen. Bereits jetzt unterrichten zahlreiche Menschen an Volkshochschulen, Sprachschulen und in Flüchtlingsunterkünften Deutsch für Flüchtlinge – und der Bedarf ist weiterhin hoch. Um diese Lehrer/-innen im Bereich der Erwachsenenbildung zu unterstützen, stellt Cornelsen professionelle Tipps und aktuelle Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.

Etwa 1,5 Millionen Menschen sind laut dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) von 2013 bis 2015 nach Deutschland gekommen. 660.000 von ihnen hätten eine Bleibeperspektive, so die offizielle Zahl – doch es ist unklar, wie viele Menschen ihren Asylantrag noch gar nicht stellen konnten und wie viele künftig kommen werden.

Dementsprechend werden mehr Lehrer/-innen benötigt, die Deutsch für Flüchtlinge und Migranten unterrichten, beispielsweise in speziellen Integrationskursen. Vorübergehend können dort pensionierte Lehrer einspringen, doch mittel- und langfristig müssen neue Lehrkräfte für die Erwachsenenbildung qualifiziert werden; Zusatzqualifikationen sollen Quereinsteigern helfen, den Anforderungen gerecht zu werden. Viele Menschen engagieren sich auch ehrenamtlich, um Deutschunterricht für Flüchtlinge anzubieten.

Unsere zahlreichen aktuellen Materialien für den DaF-/DaZ-Unterricht unterstützen Sie in der Erwachsenenbildung und der ehrenamtlichen Arbeit – darunter Lehrwerke, aber auch praktische Tipps. Einige Materialien, beispielsweise Übungsblätter und Audiodateien, erhalten Sie kostenlos.

Um herauszufinden, auf welchem Stand die Deutschkenntnisse der Lernenden sind, eignen sich besonders diese Einstufungstests, die gratis online verfügbar sind:

Unsere Materialien unterstützen Sie bei der professionellen Vermittlung sämtlicher Fertigkeiten –
Lesen, Schreiben, Sprechen und Hören.

Deutsch für Migranten und insbesondere für Flüchtlinge zu unterrichten, stellt Lehrer/-innen vor besondere Herausforderungen. Die Lernenden – ob in Volkshochschulen oder Flüchtlingsunterkünften – kommen aus vielen verschiedenen Ländern; ihre Art zu lernen ist unterschiedlich, die Fluktuation ist hoch. Nicht wenige haben traumatisierende Erfahrungen gemacht. Ihre Konzentration voll auf das Erlernen der deutschen Sprache zu lenken, ist nicht einfach.

Hier hilft es, konkrete Situationen aus dem Alltag der Lernenden aufzugreifen, etwa die Fahrt in der U-Bahn, den Arztbesuch, einen Behördengang oder den Einkauf im Supermarkt. Auch Musik, Bewegung und spielerische Elemente in Verbindung mit der neuen Sprache unterstützen den Lernprozess und helfen dabei, das Gelernte besser im Gehirn zu verankern.

Vor allem kommt es darauf an, viel zu sprechen. Den Anteil des Sprechens im Sprachunterricht so hoch wie möglich zu halten, sei ein „sicherer Garant für Erfolg“ – so bringt es Hermann Funk, Professor für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache an der Universität Jena, auf den Punkt. Korrektes Sprechen sollte dabei Vorrang haben vor dem „Grammatik-Pauken“ – insbesondere im Deutschunterricht für Anfänger.

Prof. Hermann Funk gibt Tipps für Menschen, die (ehrenamtlich) als DaF- oder DaZ-Dozent(inn)en arbeiten möchten:

Hinzu kommt, dass man mit gesprochenen Übungen auch die Schüler abholt, die die lateinischen Schriftzeichen noch nicht beherrschen. Viele Deutschschüler sind nur mit einer anderen Schrift vertraut, manche sind noch Analphabeten. Die Alphabetisierung von Flüchtlingen ist daher eine besondere Herausforderung für die Kursleiter/-innen.

Für den Einstieg eignen sich besonders gut Tafeln und Poster mit Piktogrammen und den Buchstaben unseres Alphabets. Inzwischen sind einige gut gemachte Materialien gratis im Netz erhältlich.

Für die weiteren Schritte gibt es Lehrwerke, die speziell auf die Alphabetisierung zugeschnitten sind.

Auch in punkto Lernerfahrung unterscheiden sich die Teilnehmer/-innen mitunter deutlich. Möglicherweise sind einige dabei, die nur kurz oder gar nicht in die Schule gegangen sind – oder die in anderen Lernkulturen gelernt haben und Frontalunterricht gewohnt sind, aber selten in kleinen Gruppen oder selbstständig gelernt haben.

Das Beste ist es, die Lerngruppen entsprechend ihren Erfahrungen einzuteilen. So kann man kleinere Schritte gehen und auch Lerntechniken einüben, Aufgaben ausführlicher erklären und häufiger Pausen machen. Ist das nicht möglich, sollte man zumindest besondere Rücksicht auf die Heterogenität der Lernenden nehmen und auch Tipps und Erklärungen zum Lernen an sich einflechten.

Die Vielfalt in den Deutschklassen für geflüchtete Jugendliche und Erwachsene ist eine große Chance, viel mehr aus dem Unterricht zu machen als sich „nur“ auf den Spracherwerb zu fokussieren. Auf Augenhöhe von anderen Kulturen zu lernen, die eigene Wahrnehmung zu schärfen und über den Tellerrand zu schauen, bereichert den Unterricht und ist auch für viele Lehrer eine Motivation.

Von dem pädagogischen Konzept des „Globalen Lernens“ lassen sich viele Ideen und Übungen auch für das Unterrichten von Deutsch als Zweitsprache (DaZ) oder Deutsch als Fremdsprache (DaF) ableiten – von Begrüßungsritualen, Familientraditionen und Festen bis hin zum Klimawandel für die fortgeschrittenen Deutschschüler.

Zugleich kann man den fortgeschrittenen Deutschunterricht nutzen, um offen auch über schwierige interkulturelle Themen zu reden, wie etwa die Rolle von Frauen in der Gesellschaft. Ein paar Sätze in den jeweiligen Muttersprachen zu lernen, ist für das gemeinsame interkulturelle Lernen Gold wert.

Linktipp

In ihrem Blog „Sprache ist Integration“ fasst Katrin Gildner viele praktische Tipps zusammen:

Auf dem Twitter-Profil dazu gibt es ergänzend viel Aktuelles:

 

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