10.06.2016

Cornelsen Verlag

Spanisch-Asse aus Freiburg, Fritzlar und Wetzlar Schülerwettbewerb zeichnet beste Kurzfilme in der Spanischen Botschaft aus

Klischees widerlegen, Vorurteile dekonstruieren, offen sein. Die Gewinnervideos beim Spanisch-Schülerwettbewerb Español-móvil zeigen, wie interkulturelles Lernen gelingen kann: Drei Schulklassen aus Freiburg (Baden-Württemberg), Fritzlar (Hessen) und Wetzlar (Hessen) haben das Rennen gemacht. Sie konnten bei der feierlichen Preisverleihung in der Spanischen Botschaft in Berlin die begehrten Schecks in Höhe von 1.000, 600 und 400 Euro entgegennehmen.

Wie würden sich Schüler auf ihre spanischen Gäste vorbereiten, wenn ein Austauschprogramm naht? Welche Gepflogenheiten des deutschen (Schul)-Alltags würden sie den spanischen Gästen näher bringen? So lautete die Aufgabe beim Handy-Schülerwettbewerb Español-móvil, den die Bildungsabteilung der spanischen Botschaft zusammen mit dem Cornelsen Verlag ausgeschrieben hat. 2.054 Jugendliche und deren Spanischlehrkräfte haben sich beteiligt und ihre kreativen Antworten in einem dreiminütigen Video festgehalten. Insgesamt wurden 181 Videobeiträge eingereicht. Der erste Platz (1.000 Euro) ging an die 20 Schüler(innen) der Klasse 10b des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Freiburg (Baden-Württemberg). Der Handykurzfilm entstand unter der Ägide der Spanischlehrerin Bettina Janas. Überzeugt haben die Jury auch die 15 Schüler(innen) der Klasse 8a der König-Heinrich-Schule in Fritzlar (Hessen). Sie eroberten den zweiten Platz (600 Euro) mit ihrem Beitrag, bei dem sie von ihrer Spanischlehrerin Anna Szlapka unterstützt wurden. 400 Euro und einen verdienten dritten Platz heimsten die acht Schüler(innen) der Goetheschule in Wetzlar (Hessen) und ihre Spanischlehrerinnen Svenja Herrmann und Hannah Esch ein.

Ziel des Schülerwettbewerbs Español-móvil ist es, das Bewusstsein und Interesse für die spanische Sprache zu stärken. Bei der Beurteilung der eingereichten Videofilme stehen Kriterien wie Originalität, audiovisuelle Qualität der Beiträge, Vermittlung der Intention sowie sprachliche Angemessenheit im Vordergrund. Der Jury gehören Miguel García Caraballo (Bildungsreferent der spanischen Botschaft), Bàrbara Roviró (Universitätslektorin der Universität Bremen Bereich Didaktik der romanischen Sprachen) sowie Heike Malinowski (Redaktionsleiterin Spanisch im Cornelsen Verlag) an.

Informationen unter:

https://www.cornelsen.de/espanol-movil und http://www.educacion.gob.es/exterior/al

Ehrenurkunden in besonderen Kategorien 2016:

Beste Förderung internationaler Beziehungen
Schule: Albert-Schweitzer-Gymnasium in Kaiserslautern (Rheinland Pfalz); Lehrer: Peter Leister

Beste Selbstdarstellung
Schule: Maria-Ward-Gymnasium in Nürnberg (Bayern); Lehrerin: Martina Frank

Kreativste Idee
Schule: Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium in Münster (Nordrhein Westfalen); Lehrerin: Yvonne Ripke

Beste Realisierung
Schule: Carl-von-Bach Gymnasium in Stollberg (Sachsen); Lehrerin: Jessica Radloff

Beste Aussprache
Schule: Goethe-Gymnasium in Bensheim (Hessen); Lehrerin: Sonja Sieling

Bestes Sprachniveau nach kurzer Unterrichtszeit
Schule: Gymnasium Trittau (Schleswig Holstein); Lehrerin: Sonia de la Rubia